Inhouse-Seminar
Ein Team bringt seine echten Vorlagen mit und baut sie während des Trainings um. Decision Storytelling ist einer von drei Schwerpunkten.
Passend, wenn
mehrere Personen regelmäßig vor demselben Gremium stehen.
Inhouse-Seminar ansehenDecision Storytelling ist die Anwendung erzählerischer Struktur auf Entscheidungsvorlagen. Die Empfehlung steht am Anfang, die Begründung folgt in der Reihenfolge, in der Zweifel entstehen. Ziel ist nicht Zustimmung um jeden Preis, sondern eine Entscheidung – auch wenn sie negativ ausfällt.
Die häufigste Reaktion auf eine gute Vorlage ist keine Ablehnung. Es ist Vertagung – und die kostet mehr als ein Nein.
Kostenlos und unverbindlich. Bring eine echte Vorlage mit, dann wird das Gespräch konkret.
Kurz beantwortet
Wofür
Entscheidungsvorlagen, Gremien, Aufsichtsrat, Investitionsanträge
Für wen
Strategie, Projekt, Produkt, Data und AI, Finanzen, Technik
Das Problem
Fachlich stark, aber die Vorlage wird vertagt
Das Ergebnis
Eine Vorlage, der ein Gremium folgen kann
Trainiert in
Inhouse-Seminar, Camp oder Einzelcoaching
Gemessen über
Klarheit, Struktur, Entscheidung aus dem Story Impact Score
Fast nie liegt es am Inhalt. Es liegt daran, dass die Vorlage dem Gremium nicht erlaubt, in der verfügbaren Zeit zu einem Urteil zu kommen.
01
Was im Gremium gedacht wird
„Worauf will das hinaus?“
Was die Vorlage braucht
Die Empfehlung in den ersten drei Sätzen, danach die Begründung.
02
Was im Gremium gedacht wird
„Was passiert, wenn wir gar nichts tun?“
Was die Vorlage braucht
Die Kosten des Nichtstuns benennen, konkret und beziffert.
03
Was im Gremium gedacht wird
„Wir müssten das erst intern bewerten.“
Was die Vorlage braucht
Eine Empfehlung mit zwei verworfenen Alternativen, nicht fünf gleichwertige Wege.
04
Was im Gremium gedacht wird
„Da fehlt doch etwas.“
Was die Vorlage braucht
Die drei kritischsten Einwände selbst nennen und beantworten, bevor sie kommen.
05
Was im Gremium gedacht wird
„Sollen wir das jetzt beschließen?“
Was die Vorlage braucht
Ein Satz am Ende, der die Entscheidung wörtlich formuliert – mit Betrag, Frist und Verantwortung.
Vertagung ist teuer: Sie kostet einen weiteren Termin, einen weiteren Vorbereitungszyklus und meist mehrere Wochen. Eine Vorlage, die eine Entscheidung ermöglicht, spart genau das – auch wenn die Entscheidung Nein lautet.
Aufbau, Reihenfolge und typische Fehler – kurz beantwortet.
Die Anwendung erzählerischer Struktur auf Entscheidungsvorlagen. Die Empfehlung steht am Anfang, die Begründung folgt in der Reihenfolge, in der Zweifel entstehen. Ziel ist eine Entscheidung, nicht Zustimmung um jeden Preis.
In sechs Teilen: Empfehlung, Ausgangslage, Preis des Nichtstuns, der Weg mit zwei verworfenen Alternativen, die drei kritischsten Einwände und der Beschlussvorschlag im Wortlaut. Für zehn Minuten Redezeit ist das die tragfähige Aufteilung.
Meist aus einem von fünf Gründen: die Empfehlung kommt zu spät, der Preis des Nichtstuns fehlt, es stehen zu viele gleichwertige Optionen im Raum, die naheliegenden Zweifel werden umgangen, oder es ist unklar, was genau beschlossen werden soll.
Ja. Ein Gremium hört anders zu, wenn es weiß, worauf etwas hinausläuft – es prüft dann die Begründung statt zu raten. Spannungsaufbau wie in einer Erzählung funktioniert hier nicht, weil die Zeit begrenzt und die Aufmerksamkeit geteilt ist.
Vorwegnehmen. Wer die drei stärksten Einwände selbst benennt und beantwortet, wirkt vorbereitet statt defensiv. Wer sie umgeht, verliert die Kontrolle über den Zeitpunkt, an dem sie kommen.
Eine Empfehlung und zwei verworfene Alternativen mit dem jeweiligen Grund der Verwerfung. Mehrere gleichwertige Optionen verschieben die Entscheidungslast zurück ins Gremium – und führen fast immer zur Vertagung.
Ja, sogar besonders. Die Reihenfolge bleibt identisch, nur der Umfang ändert sich. Bei schriftlichen Vorlagen entscheidet die erste halbe Seite darüber, wie der Rest gelesen wird.
Für alle, die Entscheidungen herbeiführen müssen, ohne sie selbst zu treffen: Projektleitung, Strategie, Produkt, Data und AI, Finanzen, Technik und Bereichsleitungen vor Geschäftsführung oder Aufsichtsrat.
Konkrete Vorlage, die ansteht?
Im Erstgespräch besprechenSechs Teile in fester Reihenfolge. Zehn Minuten sind der Normalfall im Gremium – wer mehr braucht, hat meist die Reihenfolge falsch, nicht zu wenig Zeit.
0:00 – 0:30
Was soll entschieden werden, in einem Satz. Vor jeder Begründung.
So klingt das
„Wir empfehlen, die Migration auf zwölf Monate zu strecken und dafür 400.000 Euro freizugeben.“
0:30 – 2:00
Der Zustand heute, mit Zeitpunkt und einer Zahl. Nicht die Historie des Projekts.
So klingt das
„Seit März laufen beide Systeme parallel. Das kostet uns monatlich 38.000 Euro.“
2:00 – 3:30
Was passiert, wenn heute nicht entschieden wird. Der Teil, der am häufigsten fehlt.
So klingt das
„Ohne Entscheidung verlängert sich der Parallelbetrieb bis mindestens Q3.“
3:30 – 6:00
Die Empfehlung im Detail – und zwei verworfene Alternativen mit dem Grund der Verwerfung.
So klingt das
„Wir haben zwei Alternativen geprüft und aus folgenden Gründen verworfen.“
6:00 – 8:00
Die drei kritischsten Rückfragen selbst nennen und beantworten, bevor sie aus dem Gremium kommen.
So klingt das
„Die berechtigte Frage ist, ob das Budget realistisch ist. Dazu drei Punkte.“
8:00 – 10:00
Der Beschlussvorschlag im Wortlaut, mit Betrag, Frist und Verantwortung.
So klingt das
„Beschlussvorschlag: Freigabe von 400.000 Euro bis 31. März, Verantwortung liegt bei der IT-Leitung.“
Die Beispielsätze sind erfunden und dienen nur der Veranschaulichung der Struktur. Im Training arbeiten wir ausschließlich an euren echten Vorlagen.
Decision Storytelling wird nicht als Theorie vermittelt, sondern an einer echten Vorlage geübt: halten, filmen, auswerten, umbauen, noch einmal halten. Am Ende steht die Vorlage für den nächsten Gremientermin – nicht ein Konzept dafür.
Drei Wege, je nachdem ob ein Team, eine Abteilung oder eine einzelne Person vorbereitet werden soll.
Ein Team bringt seine echten Vorlagen mit und baut sie während des Trainings um. Decision Storytelling ist einer von drei Schwerpunkten.
Passend, wenn
mehrere Personen regelmäßig vor demselben Gremium stehen.
Inhouse-Seminar ansehenEine Person, eine anstehende Vorlage, volle Aufmerksamkeit. Vertraulich, ohne Zuschauer aus dem eigenen Haus.
Passend, wenn
ein einzelner Termin über viel entscheidet.
Personal Coaching ansehenDerselbe Ablauf im Konferenzsystem – passend, wenn das Gremium ohnehin digital tagt und genau dafür geübt werden soll.
Passend, wenn
Teilnehmende über mehrere Standorte verteilt sind.
Online-Training ansehenKonzerne, Mittelständler und Agenturen aus Industrie, Handel, Technologie, Finanzen und Gesundheitswesen. Gearbeitet wurde immer an echten Situationen der Teilnehmenden – nie an Fremdbeispielen.
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