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Anwendungsfall · Decision Storytelling

Wenn gute Vorlagen im Gremium nicht durchkommen

Decision Storytelling ist die Anwendung erzählerischer Struktur auf Entscheidungsvorlagen. Die Empfehlung steht am Anfang, die Begründung folgt in der Reihenfolge, in der Zweifel entstehen. Ziel ist nicht Zustimmung um jeden Preis, sondern eine Entscheidung – auch wenn sie negativ ausfällt.

Die häufigste Reaktion auf eine gute Vorlage ist keine Ablehnung. Es ist Vertagung – und die kostet mehr als ein Nein.

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Kostenlos und unverbindlich. Bring eine echte Vorlage mit, dann wird das Gespräch konkret.

Kurz beantwortet

Wofür

Entscheidungsvorlagen, Gremien, Aufsichtsrat, Investitionsanträge

Für wen

Strategie, Projekt, Produkt, Data und AI, Finanzen, Technik

Das Problem

Fachlich stark, aber die Vorlage wird vertagt

Das Ergebnis

Eine Vorlage, der ein Gremium folgen kann

Trainiert in

Inhouse-Seminar, Camp oder Einzelcoaching

Gemessen über

Klarheit, Struktur, Entscheidung aus dem Story Impact Score

Die Diagnose

Fünf Gründe, warum vertagt wird

Fast nie liegt es am Inhalt. Es liegt daran, dass die Vorlage dem Gremium nicht erlaubt, in der verfügbaren Zeit zu einem Urteil zu kommen.

01

Die Empfehlung kommt zu spät

Was im Gremium gedacht wird

„Worauf will das hinaus?“

Was die Vorlage braucht

Die Empfehlung in den ersten drei Sätzen, danach die Begründung.

02

Kein Preis der Alternative

Was im Gremium gedacht wird

„Was passiert, wenn wir gar nichts tun?“

Was die Vorlage braucht

Die Kosten des Nichtstuns benennen, konkret und beziffert.

03

Zu viele Optionen

Was im Gremium gedacht wird

„Wir müssten das erst intern bewerten.“

Was die Vorlage braucht

Eine Empfehlung mit zwei verworfenen Alternativen, nicht fünf gleichwertige Wege.

04

Zweifel werden umgangen

Was im Gremium gedacht wird

„Da fehlt doch etwas.“

Was die Vorlage braucht

Die drei kritischsten Einwände selbst nennen und beantworten, bevor sie kommen.

05

Unklar, was entschieden wird

Was im Gremium gedacht wird

„Sollen wir das jetzt beschließen?“

Was die Vorlage braucht

Ein Satz am Ende, der die Entscheidung wörtlich formuliert – mit Betrag, Frist und Verantwortung.

Vertagung ist teuer: Sie kostet einen weiteren Termin, einen weiteren Vorbereitungszyklus und meist mehrere Wochen. Eine Vorlage, die eine Entscheidung ermöglicht, spart genau das – auch wenn die Entscheidung Nein lautet.

Häufige Fragen

Fragen und Antworten zu Entscheidungsvorlagen

Aufbau, Reihenfolge und typische Fehler – kurz beantwortet.

Die Anwendung erzählerischer Struktur auf Entscheidungsvorlagen. Die Empfehlung steht am Anfang, die Begründung folgt in der Reihenfolge, in der Zweifel entstehen. Ziel ist eine Entscheidung, nicht Zustimmung um jeden Preis.

In sechs Teilen: Empfehlung, Ausgangslage, Preis des Nichtstuns, der Weg mit zwei verworfenen Alternativen, die drei kritischsten Einwände und der Beschlussvorschlag im Wortlaut. Für zehn Minuten Redezeit ist das die tragfähige Aufteilung.

Meist aus einem von fünf Gründen: die Empfehlung kommt zu spät, der Preis des Nichtstuns fehlt, es stehen zu viele gleichwertige Optionen im Raum, die naheliegenden Zweifel werden umgangen, oder es ist unklar, was genau beschlossen werden soll.

Ja. Ein Gremium hört anders zu, wenn es weiß, worauf etwas hinausläuft – es prüft dann die Begründung statt zu raten. Spannungsaufbau wie in einer Erzählung funktioniert hier nicht, weil die Zeit begrenzt und die Aufmerksamkeit geteilt ist.

Vorwegnehmen. Wer die drei stärksten Einwände selbst benennt und beantwortet, wirkt vorbereitet statt defensiv. Wer sie umgeht, verliert die Kontrolle über den Zeitpunkt, an dem sie kommen.

Eine Empfehlung und zwei verworfene Alternativen mit dem jeweiligen Grund der Verwerfung. Mehrere gleichwertige Optionen verschieben die Entscheidungslast zurück ins Gremium – und führen fast immer zur Vertagung.

Ja, sogar besonders. Die Reihenfolge bleibt identisch, nur der Umfang ändert sich. Bei schriftlichen Vorlagen entscheidet die erste halbe Seite darüber, wie der Rest gelesen wird.

Für alle, die Entscheidungen herbeiführen müssen, ohne sie selbst zu treffen: Projektleitung, Strategie, Produkt, Data und AI, Finanzen, Technik und Bereichsleitungen vor Geschäftsführung oder Aufsichtsrat.

Konkrete Vorlage, die ansteht?

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Der Aufbau

Eine Entscheidungsvorlage in zehn Minuten

Sechs Teile in fester Reihenfolge. Zehn Minuten sind der Normalfall im Gremium – wer mehr braucht, hat meist die Reihenfolge falsch, nicht zu wenig Zeit.

0:00 – 0:30

Empfehlung

Was soll entschieden werden, in einem Satz. Vor jeder Begründung.

So klingt das

„Wir empfehlen, die Migration auf zwölf Monate zu strecken und dafür 400.000 Euro freizugeben.“

0:30 – 2:00

Ausgangslage

Der Zustand heute, mit Zeitpunkt und einer Zahl. Nicht die Historie des Projekts.

So klingt das

„Seit März laufen beide Systeme parallel. Das kostet uns monatlich 38.000 Euro.“

2:00 – 3:30

Preis des Nichtstuns

Was passiert, wenn heute nicht entschieden wird. Der Teil, der am häufigsten fehlt.

So klingt das

„Ohne Entscheidung verlängert sich der Parallelbetrieb bis mindestens Q3.“

3:30 – 6:00

Der Weg

Die Empfehlung im Detail – und zwei verworfene Alternativen mit dem Grund der Verwerfung.

So klingt das

„Wir haben zwei Alternativen geprüft und aus folgenden Gründen verworfen.“

6:00 – 8:00

Einwände

Die drei kritischsten Rückfragen selbst nennen und beantworten, bevor sie aus dem Gremium kommen.

So klingt das

„Die berechtigte Frage ist, ob das Budget realistisch ist. Dazu drei Punkte.“

8:00 – 10:00

Beschluss

Der Beschlussvorschlag im Wortlaut, mit Betrag, Frist und Verantwortung.

So klingt das

„Beschlussvorschlag: Freigabe von 400.000 Euro bis 31. März, Verantwortung liegt bei der IT-Leitung.“

Die Beispielsätze sind erfunden und dienen nur der Veranschaulichung der Struktur. Im Training arbeiten wir ausschließlich an euren echten Vorlagen.

Wo es trainiert wird

An der eigenen Vorlage, nicht am Beispiel

Decision Storytelling wird nicht als Theorie vermittelt, sondern an einer echten Vorlage geübt: halten, filmen, auswerten, umbauen, noch einmal halten. Am Ende steht die Vorlage für den nächsten Gremientermin – nicht ein Konzept dafür.

Drei Wege, je nachdem ob ein Team, eine Abteilung oder eine einzelne Person vorbereitet werden soll.

Inhouse-Seminar

1 bis 2 Tage · ab 2.750 € netto

Ein Team bringt seine echten Vorlagen mit und baut sie während des Trainings um. Decision Storytelling ist einer von drei Schwerpunkten.

Passend, wenn

mehrere Personen regelmäßig vor demselben Gremium stehen.

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Personal Coaching

6 bis 12 Stunden · ab 1.750 € netto

Eine Person, eine anstehende Vorlage, volle Aufmerksamkeit. Vertraulich, ohne Zuschauer aus dem eigenen Haus.

Passend, wenn

ein einzelner Termin über viel entscheidet.

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Online-Training

6 Stunden digital · ab 2.750 € netto

Derselbe Ablauf im Konferenzsystem – passend, wenn das Gremium ohnehin digital tagt und genau dafür geübt werden soll.

Passend, wenn

Teilnehmende über mehrere Standorte verteilt sind.

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Auszug aus unseren Kunden

Für diese Unternehmen haben wir bereits gearbeitet

Konzerne, Mittelständler und Agenturen aus Industrie, Handel, Technologie, Finanzen und Gesundheitswesen. Gearbeitet wurde immer an echten Situationen der Teilnehmenden – nie an Fremdbeispielen.

ProvenExpert Siegel der Storytelling Academy

Coachings, Seminare und Keynote-Vorträge seit 2014