Inhouse-Seminar
Der Führungskreis erarbeitet die fünf Sätze gemeinsam und übt die Weitergabe. Change Narrative ist einer von drei Schwerpunkten.
Passend, wenn
eine Veränderung ansteht und mehrere Ebenen sie erklären müssen.
Inhouse-Seminar ansehenEin Change Narrative ist die gemeinsame Erzähllinie einer Veränderung: Ausgangslage, Anlass, Weg, Preis und Ziel – in einer Fassung, die alle Führungsebenen gleich wiedergeben können. Es ersetzt keine Veränderungsarchitektur, sondern sorgt dafür, dass sie erklärbar wird.
Die meisten Veränderungen scheitern nicht an der Ankündigung, sondern an der dritten Weitergabe – wenn eine Teamleitung erklären soll, was sie selbst nicht in einem Satz sagen kann.
Kostenlos und unverbindlich. Wenn die Veränderung selbst das Problem ist, sagen wir das – dafür ist Kommunikationstraining nicht der richtige Hebel.
Kurz beantwortet
Wofür
Reorganisation, Transformation, Townhall, Systemwechsel
Für wen
Geschäftsführung, Bereichsleitung, Führungskreise, HR und Kommunikation
Das Problem
Informiert wurde. Gefolgt ist trotzdem niemand.
Das Ergebnis
Eine Erzähllinie, die auch in dritter Weitergabe stimmt
Trainiert in
Inhouse-Seminar, Camp oder Einzelcoaching
Gemessen über
Klarheit, Erinnerbarkeit und Entscheidung aus dem Story Impact Score
Ein Change Narrative entsteht nicht in der Kommunikationsabteilung und wird dann verteilt. Es entsteht im Training mit den Führungskräften, die es später erzählen müssen – dort wird es gesprochen, gefilmt, gekürzt und so lange wiederholt, bis alle es frei sagen können.
Drei Wege, je nach Größe des Führungskreises und Dringlichkeit.
Der Führungskreis erarbeitet die fünf Sätze gemeinsam und übt die Weitergabe. Change Narrative ist einer von drei Schwerpunkten.
Passend, wenn
eine Veränderung ansteht und mehrere Ebenen sie erklären müssen.
Inhouse-Seminar ansehenMehr Wiederholungen pro Person und Abstand vom Alltag – sinnvoll, wenn die Veränderung groß ist und der Führungskreis erst zusammenwachsen muss.
Passend, wenn
eine Transformation über Monate begleitet werden soll.
Storytelling Camp ansehenFür die Person, die vor der Belegschaft steht. Vorbereitung auf Townhall, Betriebsversammlung und die Fragen danach.
Passend, wenn
ein einzelner Auftritt den Ton für alles Weitere setzt.
Personal Coaching ansehenAufbau, Weitergabe und Grenzen – kurz beantwortet.
Die gemeinsame Erzähllinie einer Veränderung in fünf Teilen: Ausgangslage, Anlass, Weg, Preis und Ziel. Sie ist so kurz gefasst, dass jede Führungsebene sie frei wiedergeben kann – ohne Foliensatz und ohne Textbaustein.
Meist nicht wegen der Ankündigung, sondern wegen der Weitergabe. Was nicht in einem Satz sagbar ist, geht spätestens auf der dritten Ebene verloren. Übrig bleibt Unsicherheit – und die verbreitet sich schneller als jede offizielle Botschaft.
Nicht schreiben, sondern sprechen. Die fünf Teile werden im Führungskreis laut formuliert, gefilmt, gekürzt und wiederholt, bis alle sie frei sagen können. Ein geschriebener Text überlebt die erste Nachfrage im Flur nicht.
Ja. Wer benennt, was schwerer wird, wird beim Rest geglaubt. Wer es auslässt, verliert die Erzählung spätestens bei der ersten unbequemen Nachfrage – und der Preis kommt ohnehin heraus, dann aber ohne Erklärung.
Alle, die die Veränderung später erklären müssen – typischerweise der erste und zweite Führungskreis. Wenn Kommunikation und HR dabei sind, entsteht dieselbe Fassung für interne Kanäle und persönliche Gespräche.
Bevor kommuniziert wird, nicht danach. Sobald die Entscheidung steht und die wesentlichen Maßnahmen feststehen, aber vor der Townhall. Nach einer misslungenen Ankündigung ist es aufwendiger, weil erst Vertrauen zurückgeholt werden muss.
Nein. Ein Change Narrative macht eine Veränderung erklärbar, nicht richtig. Wenn die Veränderung selbst das Problem ist, sagen wir das – dafür ist Kommunikationstraining nicht der richtige Hebel.
Ein einfacher Test: Bitte vier Wochen später drei Führungskräfte unabhängig voneinander, die Veränderung in zwei Minuten zu erklären. Wenn Anlass, Weg und Ziel übereinstimmen, trägt die Erzählung.
Veränderung steht an?
Im Erstgespräch besprechenEine Veränderung wird selten einmal erzählt. Sie wird weitergegeben – und mit jeder Weitergabe verliert sie das, was nicht in einem Satz sagbar war.
Ebene 1
Was ankommt
„Wir richten uns neu aus, um schneller zu werden.“
Was verloren geht
Noch nichts – hier ist die Erzählung vollständig, mit Anlass und Ziel.
Ebene 2
Was ankommt
„Es kommt eine neue Struktur, Details folgen.“
Was verloren geht
Der Anlass. Ohne ihn wirkt die Veränderung wie eine Entscheidung von oben ohne Grund.
Ebene 3
Was ankommt
„Da ändert sich wohl was, ich weiß auch noch nichts Genaues.“
Was verloren geht
Ziel, Weg und Haltung. Übrig bleibt Unsicherheit – und die verbreitet sich schneller als jede Ankündigung.
Ein Change Narrative setzt genau hier an: Es gibt jeder Ebene eine Fassung, die kurz genug ist, um vollständig weitergegeben zu werden. Nicht ein Foliensatz, sondern fünf Sätze, die jede Führungskraft frei sagen kann.
Fünf Teile, jeder in einem Satz sagbar. Wer alle fünf frei wiedergeben kann, kann die Veränderung erklären – im Meeting, im Flur und auf Nachfrage.
01
Wo stehen wir heute?
Der Zustand, den alle kennen – benannt ohne Beschönigung und ohne Schuldzuweisung.
Häufiger Fehler
Die Lage wird positiver dargestellt, als sie im Haus erlebt wird. Damit ist die Erzählung ab Satz eins unglaubwürdig.02
Warum jetzt?
Was sich geändert hat und die Veränderung auslöst. Markt, Technologie, Regulierung oder eine Entscheidung.
Häufiger Fehler
Der Anlass fehlt ganz. Dann wirkt die Veränderung wie eine Laune von oben.03
Was tun wir konkret?
Die drei bis fünf sichtbarsten Maßnahmen, nicht das vollständige Programm.
Häufiger Fehler
Alles wird aufgezählt. Was man nicht behalten kann, gibt man nicht weiter.04
Was wird schwerer?
Was die Veränderung kostet: Aufwand, Gewohnheiten, Rollen, manchmal Stellen.
Häufiger Fehler
Der Preis wird verschwiegen. Er kommt trotzdem heraus – nur dann ohne Erklärung.05
Woran merken wir, dass es funktioniert?
Ein überprüfbarer Zustand mit Zeitpunkt, nicht ein Zielbild in Adjektiven.
Häufiger Fehler
Das Ziel klingt gut, ist aber nicht überprüfbar. Dann bleibt offen, wann die Veränderung vorbei ist.Der vierte Teil entscheidet über die Glaubwürdigkeit der anderen vier. Wer den Preis offen benennt, wird beim Rest geglaubt – wer ihn auslässt, verliert die Erzählung spätestens bei der ersten unbequemen Nachfrage.